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Prozent der aktuell in den USA zugelassenen neuen Medikamente werden in Deutschland schon heute nicht eingeführt. Damit gehen wichtige neue Behandlungsoptionen verloren.
Sie entscheiden jetzt.
Weltklasse oder Warteschlange?
Sie entscheiden, ob lebensrettende neue Medizin zuerst in Deutschland verfügbar ist. Oder wir in der Warteschlange der Welt hinten anstehen.
33
Prozent der aktuell in den USA zugelassenen neuen Medikamente werden in Deutschland schon heute nicht eingeführt. Damit gehen wichtige neue Behandlungsoptionen verloren.
19
Medikamente sind 2025 in Deutschland nicht in die Versorgung gekommen. Tendenz seit Jahren steigend.
Fast 80
Prozent der neuen Medikamente werden vor ihrer Zulassung noch in Deutschland erprobt. Das wird sich ändern.
Was das bedeutet:
Entscheidet der Bundestag über weitere Rabatte bei neuen Arzneien, könnten Patient:innen künftig vor allem die billigste Therapie bekommen, nicht die beste. Der Zugang zu neuen Medikamenten hängt dann immer weniger vom medizinischen Nutzen ab, und die Qualität der medizinischen Versorgung sinkt.
Wachstum oder Abbau?
Sie entscheiden, ob Pharma ein Motor für Jobs und Wachstum bleibt. Oder wir den Abbau einer weiteren Schlüsselbranche einleiten.
37,6
Milliarden Euro Bruttowertschöpfung hat die Pharma-Industrie zuletzt über alle Lieferketten hinweg erwirtschaftet. Das zeigt, wie wichtig die Branche als Anker für Wohlstand und Jobs ist.
300.000
Jobs schafft die Pharma-Industrie in Deutschland. Die Hälfte davon durch Beschäftigte, die nicht direkt in den Pharma-Unternehmen arbeiten. Die Effekte strahlen in weitere Branchen ab. Jeder 80. Arbeitsplatz in Deutschland hängt an der Pharma-Industrie.
180.000
Euro Wertschöpfung schafft jeder Beschäftigte in der Pharma-Industrie im Durchschnitt. Das ist nicht nur deutlich mehr als in der verarbeitenden Industrie (Autoindustrie oder Maschinenbau), sondern auch doppelt soviel wie der Durchschnitt aller Industrien.
Was das bedeutet:
Wachsende Beschäftigtenzahlen, hochproduktive Jobs, Wertschöpfungsgarant in den Bundesländern: bisher ist die Pharma-Industrie ein stabiler Standortfaktor. Doch die geplanten Maßnahmen machen Investitionen in Jobs und Produktionsanlagen für Unternehmen unkalkulierbarer. Die Einschnitte könnten auf die gesamte Lieferkette und weitere Branchen durchschlagen.
Berlin oder Beijing?
Sie entscheiden, ob wir unsere Pharma-Souveränität verteidigen. Oder unsere Gesundheit in die Hände anderer legen.
9,6
Milliarden Euro geben die forschenden Pharma-Unternehmen jährlich in der Arzneimittelforschung für neue und bessere Medikamente aus. Dies entspricht 50.000 Euro je Beschäftigten. Ein Wert, der in kaum einer Branche so hoch liegt.
1 von 6
Pharma-Beschäftigten ist im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. In der Gesamtindustrie ist es nur rund jeder Zwanzigste.
541
Klinische Studien wurden 2024 in Deutschland von Unternehmen gestartet. Damit liegt Deutschland weltweit auf Platz 5.
Was das bedeutet:
Pharma ist eine Schlüsselindustrie für sichere Versorgung und Unabhängigkeit. Fehlt die Planungssicherheit, gibt es keine Grundlage für Investitionen in Hightech-Produktion und Forschung. Medizinischer Fortschritt wird künftig aus dem Ausland diktiert, die Souveränität schwindet.
HAN STEUTEL Präsident, vfa
HEIDRUN IRSCHIK-HADJIEFF Vorsitzende der Geschäftsführung, Sanofi Deutschland
DANIEL STEINERS Vorstand, Roche Pharma
MÉDARD SCHOENMAEKERS Vorsitzender der Geschäftsführung, Boehringer Ingelheim Deutschland
KEVIN PETERS Geschäftsführung MSD Deutschland Human Health
CHRISTIAN LAUTERBACH Geschäftsführung, Bayer Vital GmbH
PATRICK VAN DER LOO Vorsitzender der Geschäftsführung, Pfizer Deutschland
Alles andere als Placebo
29
Milliarden Euro haben die forschenden Pharma-Unternehmen allein im Jahr 2025 als Rabatte auf Medikamente gewährt. Damit leistet Pharma bereits heute einen sehr hohen Beitrag zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
BStabG: Warum der Kabinettsentwurf Innovation, Versorgung und Standort unter Druck setzt
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